*__OPEN UP YOUR EYES__*
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Super Bowl, Anti-Pro-Ana, ranzige Wutkugeln

Dieses Wochenende war anstrengend und verwirrend. Mir sind einige Dinge passiert, die ganz und gar nicht angenehm waren, aber auch ein schöner Abend war dabei und ein Gespräch unter Freunden das mir sehr gut getan hat.

Am Freitag waren wir in der >>anera<< auf einem Fest mit lauter Musik und saufen saufen. Der Tequila hat mir üooig zugesprochen, gütig aus der Flasche in meinen Mund gewandert, mir zugeflüstert. Ein guter Freund. Verursachte mir noch niemals Übelkeit oder andere Beschwerden. Nur rundumwolligeswohlfühl Gefühl. Nur vergas ich ob meiner Berauschtheit im Zustand der Kältelosigkeit und im Eifer des Gefechts, dass ich den Menschenmassen eher mit Vorsicht begegnen sollte. Dass sich meine Klaustrophobie bzw. Demophobie (da kann man sich bei der Definition streiten) nicht gerne reizen lässt und sich überaus gerne dann meldet wenn ich unachtsam bin...und genau dann fing das alles an. Gehör weg, Stimme weg, Schockzustand. Raus raus raus. Heim, ins Bett, verkriechen. Verstummt, nicht erklären können, in Gedanken schreiend "es geht mir gut! Ich kann das erklären!" ratlose, verwirrte und besorgte Blicke erntend wusste ich nicht was ich anfangen sollte mit mir und meinen fehlenden Worten. Verstummt, alles ein verlangsamter, gedämpfter Film. Ein dicker Nebel der alle Geräusche verschluckte und sie zu leisen, kaum vorhandenen Tönen schrumpfen ließ, eine Geräuschkulisse außerhalb meiner Fähigkeit sie zu erfassen und zu verstehen.

Der Heimweg war grässlich. Aber mir kam die Stimme wieder. Mit Händen und Füßen und den wenigen Worten die aus meinem Mund kamen versuchte ich M. zu erklären was passiert war. Die Sorge in seinen Augen war schwer auszuhalten. Er versuchte es zu verstehen, schaffte es aber nicht. Ich versichterte ihm immer wieder, dass es vorbei gehen würde, dass es doch bereits besser war. Und die Kälte breitete sich in mir aus sowie die Wörter zurück kamen. Meine Sprachlosigkeit wich der eisigen Faust des Januar-Winters. Der Nebel lichtete sich für die frostige Kühle des Schnees der meine Zehen erfrieren, mein Gesicht vereisen und meine Finger brechen ließ. Ich war ein kalter Block geworden, ohne den Schmerz zu spüren den das Eis in mir verursachte.
Erst später, im Bett, als M. meinen Körper berührte und aufschrie, da spürte ich, wie ausgekühlt und frostig ich wirklich war.

Der nächste Morgen wurde ohne M. zugebracht, ich ging alleine nach Hause. Der Schrecken der letzten Nacht saß mir noch im Nacken, aber die Sonne wärmte mich und meine Gedanken und iieß mich ein trügerisches Bild meiner Laune meiner selbst schaffen. Aber ich war allein. Allein nach einer Panikattacke. Allein mit mir und meinen übervollen Gedanken.
Am Abend traf ich mich mit H. und R. aber sie benahmen sich wie die letzten Idioten, ich fuhr wieder nach Hause. Allein. Die Einsamkeit machte mir zu schaffen, aber ich ignorierte es. Mit mir war doch alles okay...

Sonntag. Ein Besuch im Krankenhaus. Meine beste Freundin. Gezeichnet von Ana und Mia. Verfluchte Pro-Anas. Verfluchte Pro-Mias. Durch die Haut wird etwas personifiziert. Ihr habt der Krankheit eine Haut übergezogen. Ihr Worte und Taten gegeben, eine Feder zum Schreiben eurer eigenen perfiden Gedanken um ihren Namen darunter zu setzen. Ihre Haut sind eure Gedanken. Eure Taten machen sie zu einem Menschen. Und euch zu willenlosen Opfern. So einfach? Das könnt ihr euch nicht so einfach machen...macht eure Krankheit zu eurer besten Freundin und sterbt daran. Mich soll es nicht stören. Ihr seid euch doch nur selber treu und somit sollte niemand eine Träne um euch weinen wenn ihr verreckt und Mia und Ana euch in ihre dreckigen Löcher zerren um sich zu nähren von eurem Schmerz und eurem Leid. Aber lasst denen die Kämpfen wollen und weiter kämpfen werden die Chance daran zu glauben das sie es schaffen können. Das haben sie verdient.

Und dann Sonntag Abend. Die kleine jähzornige Wutkugel die empört feststellen konnte, was ihr "Freunde" von ihr halten. Ranzig, ranzig, ranzig nennen die sie. Und ja, sie kam damit zu mir um zu behaupten das sei auf meinem Mist gewachsen. Keift mich an und glaubt sie erntet ein kleines Fitzelchen Reue von mir. Nein, da hat sie sich geschnitten. Sarkastische Kommentare, Lug und Trug der feinsten Sorte. Sie ist eine lächerliche wütende kleine Ranzperson und mir soll es doch den Buckel runter rutschen ihr gelaber und gezeter. Mich juckts nicht.

Aber der Superbowl und vorher Hs. Rettung, das machte mir wieder gute Laune. Bei S. zu Hause, dieses wunderschöne Haus mit G, M, B und natürlich meinem M. Und H wurde auch mitgeschleppt und es hat ihm gefallen. Der Abend der das Wochenende rettete. Yes.

2.2.09 17:06
 


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